Er sucht sie freie presse chemnitz

Auf dem Forum Lokaljournalismus der Bundeszentrale für Politische Bildung in Köln sind noch bis Freitag viele Chefredakteure und Redaktionsleiter deutscher Lokalzeitungen versammelt.

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"Alles, was diskriminierend ist, hat auf dem Marktplatz nichts verloren", ... Mir wird dieses Wort ebenso wie das Wort Pressefreiheit inzwischen zu inflationär genutzt. Es ist ja nicht so als hätten die Kunden des Supermarkts keine Möglichkeit das Blättchen anderswo zu kaufen. Wenn der EDEKA nun den Wurstlieferanten wechselt, weil ihm die alte Wurst persönlich nicht schmeckt oder ihm sogar grundsätzliche die gelieferte Qualität des Lieferanten nicht reicht, was ist denn dann?

Die BILD macht Diskriminierung zu ihrem Markenkern. Ich betrete einen Supermarkt und bin Kunde, aber gleichzeitig auch nur Gast.

Niemand habe das Recht, die freie Presse zu zensieren, Einfacher geht es nicht - für Kritiker der "Bild" (Chefredakteur: Kai Diekmann) gibt es immer Applaus.

Niemand habe das Recht, die freie Presse zu zensieren, sagt etwa Katja Bauroth, Redaktionsleiterin der "Schwetzinger Zeitung", zu

Ich kenne den besagten Edeka nicht, aber die Supermärkte in Wiesbaden haben auch mit Bild-Zeitung ein sehr eingeschränktes Zeitungssortiment. Andere überregionale Tageszeitungen sucht man vergebens. Ich tippe, bei besagtem Edeka sieht das Sortiment nicht viel anders aus.

Ist das dann nicht auch ein Eingriff in die Pressefreiheit?

Ein wenig mehr Rückrat gegenüber der Bild ist dringend geboten!

Das Argument, ein Inhaber entscheidet über sein Sortiment, ist fragwürdig....

Am Kiosk nebenan gäbs für mündige Bürger auch Alternativen.

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